"Südtangente kostete Stimmen" Verein schreibt offenen Brief an die Bonner Parteivorsitzenden Siebengebirge. (khd) Die Gegner der Südtangente haben offene Briefe an die Bonner Parteivorsitzenden geschrieben. Die Befürwortung der geplanten Südtangente habe CDU und FDP bei der Bundestagswahl Stimmen gekostet, heißt es darin. "Umgekehrt brachte die Ablehnung SPD und Grünen Stimmzuwachs", stellen der Verein Lebenswerte Siebengebirgsregion und die "Aktionsgemeinschaft Friesdorf-Dottendorf" fest. Seine klare Gegnerschaft habe etwa Ulrich Kelber (SPD) zum Gewinn des Direktmandates verholfen. Von Ückesdorf über Ippendorf, Lengsdorf, Venusberg, Dottendorf, Friesdorf bis Holtorf hätten CDU und FDP zusammengerechnet bei den Zweitstimmen deutlich verloren. Im Gegenzug hätten dort SPD und Grüne zusammen im Schnitt rund drei Prozentpunkte hinzugewonnen. In dem Brief an die Bonner Parteivorsitzenden fordern der Verein und die Aktionsgemeinschaft CDU und FDP dazu auf, dies als Anlass zu nehmen, "alte Zöpfe abzuschneiden". SPD und Grüne sollten dem Wählermandat "Taten folgen lassen" und dafür sorgen, dass die Südtangente bei der "Überarbeitung des Bundesverkehrsplanes ein für alle Mal aus allen Planungen gestrichen wird". |
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| (Generalanzeiger Bonner Ausgabe vom 14.10.2002,
Königswinterer Ausgabe vom 16.10.2002)
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