Die Errichtung und Planung weiterer Mobilfunksendemasten steht auch in unserer Region auf der Tagesordnung und beschäftigt besorgte Anwohner zunehmend. Nach den Kontroversen um den Sendemast in Holtorf, der trotz eines vorhandenen Alternativstandorts mitten ins Wohngebiet gesetzt wurde, sind nun in Stieldorferhohn und Thomasberg neue Sendemasten in der Diskussion.
Unser Verein lehnt den Mobilfunk nicht ab. Allerdings dürfen die berechtigten Bedenken der Anwohner gegen Sendemasten, deren gesundheitliche Auswirkungen bisher weitgehend unbekannt sind, nicht hinter den wirtschaftlichen Interessen der – nach der UMTS-Versteigerung allesamt hochverschuldeten – Mobilfunkbetreiber zurückgestellt werden. Deutschland hat im internationalen Vergleich sehr hohe Grenzwerte für zulässige Strahlenbelastungen. Solange hier keine spürbaren Verbesserungen durchgesetzt werden, treten wir für eine restriktive Genehmigungspraxis nach dem Vorsorgeprinzip ein.
Kontakt für die Mobilfunk-AG des Vereins: Urban Kurscheid, Am Lindenbaum 4, Königswinter-Rauschendorf
Flugblatt des Vereins, das im Oktober 2001 in Stieldorferhohn und Sonderbusch verteilt wurde