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7.9.2019 Pressemitteilung: "Das Erzbistum Köln sollte die Kulturlandschaft im Naturpark nicht vermarkten".  Zum Offenen Brief an Kardinal Woelki über auf Kirchen Landbesitz geplante Riesen-Baugebiete im Naturpark Siebengebirge 

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21.8. 2019 Offener Brief der Bürgerinitiative Stieldorf an das Erzbistum Köln : Verkauf landwirtschaftlicher Flächen der Kirche in Königswinter-Stieldorf für einen neuen Supermarkt? Mit der „Bewahrung der Schöpfung“ durch die Kirche bitte ernst machen!

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Pressemitteilung 27. April 2017

Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge stellt sich neu auf

Bonn/Rhein-Sieg-Kreis - 27.4.2017   Der bisher unter dem Namen „Lebenswerte Siebengebirgsregion e.V.“ bekannte Verein gibt sich einen neuen Namen. Der Verein war zunächst vor allem im rechtsrheinischen Bonn und Rhein-Sieg-Kreis tätig gewesen. In den vergangenen Jahren wurden vermehrt auch Themen und Menschen auf der linken Rheinseite angesprochen. Der neue Name soll dies widerspiegeln. Unter dem neuen Namen „Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge e.V.“ wird der Verein auch weiterhin eng mit einer Reihe von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus der Region zu den Themen Mobilität, Siedlungspolitik, Naherholung und Naturschutz kooperieren.
 
2003 konnte der Verein dazu beitragen, trotz begonnener Planungsverfahren die Südtangente aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen. Die CDU hat nun das seit fünf Jahrzehnten umstrittene Projekt wieder in den neuen Bundesverkehrswegeplan eingebracht. Es besteht zwar Planungsrecht, aber keine Planungspflicht. „Nun muss die SPD im künftigen Koalitionsvertrag mit gleich welchen Partnern dafür sorgen, dass nach der Landtagswahl die Planungskapazitäten in prioritäre Projekte wie Ausbau der Nordspange und Neubau der Rheinbrücke fließen, und die umstrittene Südtangente außen vor bleibt,“ fordert der Vorsitzende des Vereins Jürgen Maier. „Dies sollten die Kandidaten schon jetzt den Wählern versprechen. Nicht die Wirtschaftsverbände, bei denen intern im Übrigen auch Dissens über die Südtangente besteht, sollten die Politik bestimmen, sondern die Wähler.“
 
Über die Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge e.V.
 
Zentrale Themen des Vereins sind nachhaltige Mobilität, Siedlungspolitik und die Erhaltung der Naherholungs- und Naturschutzgebiete in Bonn und dem umliegenden Rhein-Sieg-Kreis. Regelmäßig reicht der Verein Vorschläge an die Verwaltungen von Stadt und Kreis ein und führt Gespräche mit der Politik mit dem Ziel, den Bedarf an Wohnraum und Mobilität mit der attraktiven Natur in der Region in Einklang zu bringen. Der Verein wurde 2001 gegründet und hat Mitglieder in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis.

Artikel General-Anzeiger, 29.05.17

 Willkommen beim Verein Lebenswerte Siebengebirgsregion e.V.!

Anlass für die Gründung unseres Vereins am 29. März 2001 war der massive Druck für eine Wiederbelebung der längst totgeglaubten »Südtangente«, den eine Reihe von Kommunalpolitikern aus dem Rhein-Sieg-Kreis ausübten. Es ist nicht zuletzt auf unsere erfolgreichen Aktivitäten zurückzuführen, dass die Südtangente 2003 von Landes- und Bundesregierung aus allen Fernstrassen-Bedarfsplänen gestrichen wurde. Dass massgebliche Kommunalpolitiker im Rhein-Sieg-Kreis dies bis heute nicht akzeptieren, ist gleichzeitig ein Dokument für das Versagen dieser Leute, eine zukunftsweisende Regional- und Verkehrspolitik zu entwickeln. Wir bleiben daher auch in Zukunft aktiv. Im Mai 2014 wurden Ennertaufstieg und Venusbergtunnel wieder in den Entwurf des nächsten Bundesverkehrswegeplans aufgenommen!

Unser Ziel ist es, das Siebengebirge mit seinem Umland als eine Region zu erhalten, in der es sich zu leben lohnt, und die irreversiblen Schäden zu verhindern, die dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands durch Zersiedelung und durch den Bau von Verkehrswegen auf der Basis längst überholter Konzepte drohen. Konzepte, die leider in der Kommunalpolitik unserer Region immer noch auf der Tagesordnung stehen.
Wir haben Mitglieder in Königswinter, Bonn, St.Augustin und im Rhein-Sieg-Kreis.

Wenn Sie sich fürs mitmachen interessieren, sind Sie herzlich eingeladen !

Memorandum zur Reduzierung der Verkehrsbelastung der Siebengebirgsregion - Ennertaufstieg (B 56n) und Alternativen - für die Arbeitsgruppe Natur der Lokalen Agenda 21 in Königswinter
Aufgestellt von Dr. Franz-Friedrich Rohmer, Kw.-Thomasberg


Die AG Natur hat sich darauf verständigt, eine Stellungnahme zum geplanten Ennert-aufstieg allein aus umweltfachlicher Sicht zu versuchen und zugleich zu überlegen, wie sich die Verkehrsbelastung des Siebengebirgsraums auch ohne diesen Straßenneubau reduzieren ließe (Null-Plus-Variante). Die Mitglieder der AG wurden gebeten, ihre Vorstellungen mitzuteilen. Dies geschieht hiermit. Beurteilungs

grundlage sind: Die AG Natur hat sich darauf verständigt, eine Stellungnahme zum geplanten Ennert-aufstieg allein aus umweltfachlicher Sicht zu versuchen und zugleich zu überlegen, wie sich die Verkehrsbelastung des Siebengebirgsraums auch ohne diesen Straßenneubau reduzieren ließe (Null-Plus-Variante). Die Mitglieder der AG wurden gebeten, ihre Vorstellungen mitzuteilen. Dies geschieht hiermit. Beurteilungsgrund

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 Neuer Beitrag Daseinsvorsorge

1. Grebe hat die von der Straßenbauverwaltung (jetzt Landesbetrieb Straßenbau) untersuchten 5 Trassenvarianten zur B 56n eingehend geprüft und verworfen:

 

„Die dargestellten starken Eingriffe in den hoch schutzwürdigen Landschaftsraum des Siebengebirges und die mit dem Neubau des Ennertaufstiegs verbundenen verhältnismäßig geringen Entlastungswirkungen auf das vorhandene Straßennetz müssen aus Sicht des Gutachters zu einem vollständigen und endgültigen Verzicht auf den Bau des Ennertaufstiegs führen. . . . . . Damit bleibt aber weiter die entscheidende Frage: Wie kann die heute auf allen Straßen vorhandene hohe Verkehrsbelastung zwischen Rheintal und den östlichen Hochflächen abgebaut werden, um die Lebensqualität – vor allem in den engen Ortsdurchfahrten – zu verbessern? . . . . . kann es hier keine große Lösung geben, zumal der Ennertaufstieg zu einem zusätzlichen unerwünschten Verkehr in diesem Raum führt. Es muss daher ein Bündel unterschiedlicher Maßnahmen mit gleicher Zielrichtung – nämlich einer Verkehrsberuhigung und Entlastung – entwickelt und durchgesetzt werden“ (Hervorhebungen durch den Gutachter).

Grebe schlägt konkrete Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und -Entlastung ohne Ennertaufstieg vor, insbes. Maßnahmen, die die Querung des Siebengebirges durch Kfz erschweren und den ÖPNV verbessern - Null-Plus-Variante (S. 30 ff).

 

 

 

Verkehrskonzept Siebengebirge

Der Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Königswinter fordern die Aufnahme des "Ennertaufstiegs" in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2015. Die neue Straße soll 36.000 KFZ täglich aufnehmen, den Ennert untertunneln und auf zwei Spuren je Fahrtrichtung von der Bonner Südbrücke zur Einmündung in die A 3 bei Birlinghoven führen. Dort ist eine Zu- und Abfahrt zur Pleistalstraße für alle Fahrtrichtungen vorgesehen.

Die Stadt Bonn strebt den durchgehend sechsstreifigen Ausbau des "Bonner Autobahnbogens" an (A 565, A 59, Südbrücke), um den Verkehr dort zu konzentrieren und das Bonner Stadtgebiet zu entlasten. Sie sieht keinen Sinn darin, das Ennertgebiet mit zusätzlich 36.000 KFZ täglich zu belasten und lehnt den Ennertaufstieg ab 

Für die Siebengebirgsregion ist eine Verständigung mit Bonn, dem RSK und dem Landesbetrieb Straßen NRW dringend erforderlich. Im Siebengebirgsraum muss die Konzentration des KFZ-Verkehrs auf die Autobahnen angestrebt werden. Die Bewahrung und Entwicklung hoher Wohn- und Aufenthaltsqualität muss Vorrang haben, in allen Siebengebirgsorten.

Das Projekt Ennertaufstieg steht dieser Zielsetzung entgegen. Lärm und Schadstoffe von 36.000 KFZ in 24 Stunden, am Tage und in der Nacht, werden in einen bislang ruhigen Lebensraum verlagert. Dieser Mehrbelastung steht keine annähernd vergleichbare Entlastung in andereren Siebengebirgsorten gegenüber. Die Beeinträchtigungen sind mit dem Schutzbedürfnis der hier lebenden Menschen und ihres Umfeldes nicht vereinbar.

Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in Bezug auf die Verkehrsinfrastruktur. Die hohe Belastung der Menschen durch den Straßenverkehr muss zurückgeführt werden. Das ist in Anknüpfung an die Verkehrswirtschaftliche Untersuchung vom 8. August 2011 möglich durch eine "Kombination von `kleinen Maßnahmen`, <die> Anreize zur Veränderung der Wege- und Verkehrsmittelwahl" setzen. Gemeint sind verkehrsberuhigende und verkehrslenkende Maßnahmen, erleichterte Zufahrten zur A 3, die Konzentration des KFZ-Verkehrs auf den Autobahnen, schmalere Landstraßen.

Link zum Memorandum zur Reduzierung der Verkehrsbelastung der Siebengebirgsregion

Zusätzliche Informationen