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Noch ist der Zombie nicht vom Tisch!

Der Bund hebt die neue Rheinquerung bei Niederkassel und den dreispurigen Ausbau der A565 zwischen Hardtberg und dem Autobahnkreuz Bonn-Nord (Tausendfüßler) in den vordringlichen Bedarf.

MdB Sebastian Hartmann wertet diese Entscheidung als "definitive Planungs- und Finanzierungsperspektive innerhalb der Geltung des Bundesverkehrswegeplans in den nächsten 15 Jahren“. http://www.sebastian-hartmann.de/.net/rss/meldungen/-1/213262.html

Und MdB Ulrich Kelber meint dazu: "Gegenüber dem ersten Vorschlag sieht der Referentenentwurf des Bundesverkehrsministeriums jetzt 630 Millionen Euro zusätzliche Investitionen in die Vekehrsinfrastruktur der Region vor. Dazu kommt noch der ja schon von Anfang an geplante Ausbau der A59, alles natürlich endlich mit modernem Lärmschutz. Unser Einsatz in Berlin hat sich gelohnt. Das war nur möglich, weil wir uns auf Rheinbrücke und A565 konzentriert haben. Mit der Südtangente als Forderung wären wir gescheitert“.

Geht man davon aus, dass schon 2020 mit dem Ausbau (Neubau) des „Tausendfüßlers“ begonnen wird und bis 2030 die Planungs- und Finanzierungsgrundlagen für die neue Rheinbrücke geschaffen werden, darf man durchaus wieder die Hoffnung schöpfen, dass die dann deutlich verbesserte Verkehrssituation in unserer Region der Südtangenten-Diskussion den Boden entziehen wird. Aber: Noch ist der Zombie im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans, deshalb dürfen wir uns auch noch nicht zurück lehnen. Tragen Sie den Widerstand in die Öffentlichkeit: Bitte schreiben Sie Leserbriefe und nutzen Sie den neuen Aufkleber! (erhältlich hier: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

Artikel General-Anzeiger