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Pressemitteilung 
betr. den Umbau des Busbahnhofs Oberpleis zu Lasten der Fahrgäste

Der Verein Lebenswerte Siebengebirgsregion e. V. sorgt sich um die Existenz des Busbahnhofs Oberpleis. Es sei der falsche Weg, Möglichkeiten zu suchen, den Busbahnhof zu verkleinern, um dort Außengastronomie und Außenverkaufsflächen unterzubringen. Wer versuche, das Ortszentrum Oberpleis auf Kosten des Busangebotes städtebaulich aufzuwerten, erreiche das Gegenteil.

"Es ist Aufgabe der Politik, den Busbetrieb aus der Sicht der Fahrgäste und der Schülerinnen und Schüler zu beurteilen und zu stärken", erklärte der Sprecher des Vereins, Franz-Friedrich Rohmer. Dieser Verantwortung sei der Planungsausschuss in seiner letzten Sitzung nicht gerecht geworden. Ein gut funktionierender Busbetrieb sei ein Gütesiegel für den Standort Oberpleis, zumal nach der Entscheidung für die Gesamtschule, die steigende Schülerzahlen in Oberpleis erwarten lasse.

Der Verein hält es für grundfalsch, Endhaltestellen einzelner Buslinien an die Peripherie von Oberpleis zu verlagern, wie es einzelne Ausschussmitglieder angeregt hätten. Das bringe keine Verbesserungen für die Fahrgäste, verursache aber Zusatzkosten im ohnehin defizitären öffentlichen Busverkehr. Wichtig dagegen wäre, einige der in Oberpleis endenden Buslinien "durchzubinden", um Fahrgästen das Umsteigen in andere Linien zu ersparen. So könnten z.B. Fahrgäste aus Eudenbach (Linie 536), Ittenbach (Linie 521) und Heisterbacherrott (Linie 520) Fahrtziele an der U-Bahn (Linie 541 - Römlinghoven), Sankt Augustin (Linie 535 - Markt) und Siegburg (Linie 513 - ICE-Bahnhof) umsteigefrei erreichen. Das würde viele Fahrgäste freuen - und wäre kostengünstiger, weil Bus-Wartezeiten an den Endhaltestellen auf dem Busbahnhof entfielen. Bus-Halte-Positionen am Busbahnhof Oberpleis könnten allerdings nicht eingespart werden, ist der Verein überzeugt.

OP DSCI0376Bb-kl.b

OP DSCI0385b-2